Projekt

Projekt "stationäres Hospiz in Ingelheim"



07.04.2020

Wir freuen uns sehr darüber, dass die Abgeordneten des Rheinland-Pfälzischen Landtages, Frau Helga Lerch und Herr Thomas Barth, in eigens initiierten Artikeln  in der AZ ihrer Befürwortung und Unterstützung des Baus eines Stationären Hospizes in Ingelheim zum Ausdruck gebracht haben! Wir danken beiden ausdrücklich dafür! Solche Stellungnahmen machen Mut, gerade auch in dieser etwas seltsamen Zeit, in der irgendwie alles still zu stehen droht.


07.04.2020 Bericht AZ "Ingelheim und Kreis sollen sich beteilligen"

Ingelheim und Kreis sollen sich beteilligen

Die Landtagsabgeordnete Helga Lerch fordert, dass der Bau des stationären Hospizes finanziell unterstützt wird.



03.04.2020 Bericht AZ "Auch Angehörige profitieren von stationärem Hospiz"

Auch Angehörige profitieren von stationärem Hospiz

Der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Ingelheim, Thomas Barth (CDU), befürwortet den geplanten Bau des stationären Hospizes in Frei-Weinheim.




02.04.2020 Bericht AZ "Ein Bauplatz für das Hospiz" vom 27. März 2020

"Mit der bereits beworbenen Informationsveranstaltung, die für den 23. März im Bürgerhaus Frei-Weinheim von uns geplant war, wollten wir Sie gern persönlich über unsere konkreten Planungen informieren und dabei mit Ihnen ins Gespräch kommen, Ihre Fragen beantworten und Ihnen die Arbeit in einem stationären Hospiz erläutern und näherbringen.

Daher sind wir der AZ sehr dankbar, dass sie Sie über die wichtigsten Pfeiler der Planungen im folgenden Bericht informiert.

Für Fragen stehen wir Ihnen trotz aller äußeren Umstände jederzeit gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine Mail an stationaeres@hospiz-ingelheim.de - Ihre Frage wird so bald wie möglich von uns beantwortet werden.“

Stationäres Hospiz wird in Frei-Weinheim gebaut    

Die Entscheidung steht: Die stationäre Einrichtung wird in Frei-Weinheim errichtet 

Von Dennis Buchwald

INGELHEIM/FREI-WEINHEIM. Jetzt kann das Herzensprojekt der Ingelheimer Hospizgruppe so richtig Fahrt aufnehmen: Die Standortfrage ist geklärt, das stationäre Hospiz wird in Frei-Weinheim gebaut. Der Bauplatz befindet sich auf einem freien Grundstück an der Ecke zwischen Talstraße und Hallgartener Straße. Das hat Dr. Paul Hegemann, der Vorsitzende der Hospizgruppe, im Gespräch mit dieser Zeitung bekannt gegeben.

Auf über 1000 Quadratmetern Fläche sollen mindestens acht Zimmer entstehen. Das entspricht der gesetzlichen Vorgabe für ein stationäres Hospiz. Bei entsprechender Nachfrage soll das Gebäude um vier Zimmer erweitert werden. "Wir gehen davon aus, dass die acht Zimmer relativ schnell belegt sein werden", erklärt Hegemann. Denn das Einzugsgebiet ist groß, im ganzen Landkreis Mainz-Bingen gibt es kein stationäres Hospiz. Auch für Menschen aus den angrenzenden Städten im Rheingau wie Oestrich-Winkel oder Geisenheim ist Frei-Weinheim gut erreichbar. "Der Bedarf steigt zusehends", weiß Hegemann als Palliativ-Mediziner. Zudem stößt die ambulante Versorgung der Hospizgruppe an ihre Grenzen.

Die nächsten stationären Einrichtungen befinden sich in Mainz-Drais und Bad Kreuznach. Die Wartezeiten sind mitunter lang. "Und es ist nicht akzeptabel, dass die Menschen teilweise nach Simmern ausweichen müssen", meint Hegemann. Das ist vor allem für die Angehörigen belastend. Sie müssen weite Wege zurücklegen, um ihren geliebten Menschen auf dem letzten Weg zu begleiten. Die Suche nach einem geeigneten Standort hat die Ingelheimer Hospizgruppe lange beschäftigt. Schon vor zwei Jahren schien die Frage fast geklärt. Wunschobjekt war ein Grundstück im Umfeld des ehemaligen Weiterbildungszentrums. Insbesondere die Nähe zum Altenzentrum "Im Sohl" wäre vorteilhaft gewesen, berichtet Hegemann. Doch das Grundstück stehe nicht zum Verkauf.

Eine weitere Option sei gewesen, einen Teil des Ingelheimer Krankenhauses zu nutzen. Die Hospizgruppe habe Gespräche mit der Stadt, dem Insolvenzverwalter und dem jetzigen Betreiber CCare geführt. Doch auch diese Möglichkeit zerschlug sich. Mit der jetzigen Lösung in Frei-Weinheim ist Hegemann zufrieden: "Wir sind freier in der baulichen Planung."

Spatenstich im Oktober oder November geplant.

Zurzeit werde der Kauf des Grundstücks abgewickelt, dann soll eine Bauvoranfrage und schließlich der Bauantrag gestellt werden. Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen, sagt Hegemann und peilt Oktober oder November an. Betrieben wird das stationäre Hospiz von der Caritas-Altenhilfe St. Martin Rheinhessen. Sie blickt als Träger des Christophorus-Hospizes in Mainz-Drais auf jahrelange Erfahrung zurück. Die Kosten für das stationäre Hospiz beziffert Hegemann auf rund vier Millionen Euro. "Das ist für unseren Verein eine ordentliche Summe", sagt Hegemann. Umso mehr hofft der Vorsitzende der Hospizgruppe auf die Unterstützung von Stadt und Kreis. Und natürlich freut sich der Verein über jede Spende. "Viele sind schon auf uns zugekommen in den vergangenen Jahren", berichtet Hegemann. "Das ist großartig und rührt uns." Ein wenig Sorge bereitet ihm in dieser Hinsicht die Corona-Krise. Denn der Verein kann weder für seine Sache werben noch die Bürger direkt informieren. Letzteres sollte eigentlich bei einer Bürgerversammlung am vergangenen Montag geschehen, doch die Veranstaltung musste wegen der Pandemie abgesagt werden.

Für die Gäste - so sollen sich die sterbenden Menschen fühlen - ist der Aufenthalt im stationären Hospiz kostenfrei. Die Krankenkassen übernehmen 95 Prozent der Kosten, die restlichen fünf Prozent werden über Spenden finanziert. Das Ziel der Hospiz-Arbeit verändert sich durch die stationäre Einrichtung nicht. Nach wie vor soll gelten: ambulant vor stationär. Die Menschen sollen zu Hause sterben können, in ihrer gewohnten Umgebung. Doch nicht immer ist das möglich. Deshalb baut der Verein das stationäre Hospiz.

Ingelheim: Betreiber für geplantes stationäres Hospiz steht fest

4. September 2019 Der nächste Schritt

Am 4. September war es soweit: Die Caritas Altenhilfe St. Martin und die Hospizgruppe Ingelheim e.V. unterzeichneten ihre Absichtserklärung, das zukünftige stationäre Hospiz in Ingelheim zu betreiben.

Das bedeutet: Die Hospizgruppe Ingelheim stellt das Gebäude und die Ausstattung zur Verfügung und die Caritas Altenhilfe St. Martin übernimmt den Betrieb.

„Wir sind sehr froh, hier einen fachkundigen und engagierten Betreiber gefunden zu haben“, so Dr. Paul Hegemann, Vorsitzender der Hospizgruppe Ingelheim. Seitens der Caritas bekräftigten der Geschäftsführer des Hospizes in Mainz-Drais, Markus Hansen, und Caritasdirektor Stefan Hohmann, dass hier keine Konkurrenz entsteht, sondern eine sinnvolle Ergänzung der palliativen Arbeit. „Es ist eine außergewöhnlich gute Situation, dass wir von Anfang an in die Planungen einbezogen sind und unsere Erfahrung einbringen können“, stellte Stefan Hohmann fest. Markus Hansen ergänzte, dass in der Absichtserklärung der Kooperationsausschuss verankert ist, der beide Partner in der Zusammenarbeit unterstützt.

"Natürlich werden wir unsere ambulante Arbeit hier in Ingelheim und Umgebung wie gewohnt fortsetzen" betonte Dr. Hegemann "aber wir arbeiten auch fest an der Realisierung unseres großen Plans: ein stationäres Hospiz für Ingelheim und den Landkreis Mainz-Bingen.“

Der gesamte Vorstand ließ es sich nicht nehmen, mit den Vertretern der Caritas auf die nun dokumentierte Zusammenarbeit anzustoßen. „Der nächste Schritt ist getan“, so die stellvertretende Vorsitzende Dr. Maresa Biesterfeld. „Wir freuen uns auf die nächsten und hoffen, dass wir in unserem Jubiläumsjahr 2020 den ersten Spatenstich feiern können.“ (Anne Kleinschnieder vom 07.09.2019)

Von links nach rechts: Vorsitzender Dr. Hegemann, stellv. Vorsitzende Dr. Biesterfeld, Caritasdirektor Hansen

Auf dem Foto von links nach rechts: Vorsitzender Dr. Hegemann, stellv. Vorsitzende Dr. Biesterfeld, Caritasdirektor Hansen (Foto: C. Selke)

 6. September 2019 Bericht der Allgemeinen Zeitung

Bericht Allgemeine Zeitung von Helena Sender-Petry

Mit der der Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen, die auch Träger des Hospizes in Mainz-Drais ist, hat die Hospizgruppe einen kompetenten Partner gefunden. 

Von Helena Sender-Petry, 6. September 2019

Leitung Lokalredaktion Bingen/Ingelheim

Ein stationäres Hospiz in Ingelheim - Ein Projekt sucht Ihre Unterstützung!
Eine Herzensangelegenheit der Ingelheimer Hospizgruppe ist ein stationäres Hospiz. Angestrebt ist ein Haus mit acht Zimmern, sowie ein Zimmer für Angehörige. Etwa 2,5 Millionen Euro soll es kosten – ohne Grundstück. Ein Projekt, das in drei bis fünf Jahren fertig gestellt werden und durch Spenden realisiert werden soll.

Sie möchten mehr erfahren - hier finden Sie weitere Informationen.

Bericht von Beate Schwenk


23. Februar 2018 

Bericht der Allgemeinen Zeitung von Beate Schwenk

Bericht von Beate Schwenk


17.März.2017

Bericht der Allgemeinen Zeitung von Beate Schwenk