Aktuelle Informationen

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Neues aus der Hospizgruppe Ingelheim e.V.


31.10.2019 - 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert 

10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert

Das Publikum war begeistert. In voll besetztem Haus der Musikschule im WBZ gab der Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim am Samstag ein Benefizkonzert. Unter dem Motto „Wir singen für Euch“ wurden in diesem Jahr Songs aus der deutschen Pop-, Rock- und Schlagerszene interpretiert und gesungen. Das Programm spannte einen weiten Bogen vom Schlager von Udo Jürgens – „Ich war noch niemals in New York“ - bis zum aktuellen Song von Tim Benzko – „Nur noch kurz die Welt retten“. Spannend waren auch die Gitarren und Saxophon-Solos der begleitenden Band: Kristina Stelter (Klavier), Daniel Stelter (Gitarre), Axel Pape (Schlagzeug), Claudio Camposeo (Saxophon). 

Der Reinerlös des Benefiz-Konzerts in Höhe von 2.000 Euro geht an die Ingelheimer Hospizgruppe. Dr. Hegemann, Leiter des Hospiz stellte im Interview mit Klaus-Dieter Eckert erneut die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Mitarbeit heraus. 72 Hospiz-Mitarbeiterinnen/er arbeiten ehrenamtlich für das Hospiz. Sterbebegleitung erfordert eine hohe soziale Verantwortung und großes Engagement so Dr. Hegemann. Den engagierten Sterbebegleitern widmete der Chor noch ein ganz spezielles Lied mit dem passenden Titel: “Ist da jemand!“

Der über 50 Sängerinnen u. Sänger umfassende Chor unter der Leitung von Christel Bieger feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Der Chor wurde 2009 anlässlich der 125-Jahr-Feier von Boehringer-Ingelheim die im Folgejahr stattfand ins Leben gerufen.

  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • 10 Jahre Pop und Jazz Chor Boehringer Ingelheim – Benefizkonzert
  • Interview mit Dr. Paul Hegemann
  • Pop- und Jazzchor Boehringer
  • Scheckübergabe an die Hospizgruppe Ingelheim



29.10.2019 - Kurs "Letzte Hilfe" in Gau-Algesheim

Kurs "Letzte Hilfe"

Am Ende wissen, wie´s geht

Vergangenen Donnerstag, den 24.10., fand erstmalig, durch die Arbeiterwohlfahrt initiiert, ein sogenannter „Letzte-Hilfe-Kurs“ in Gau-Algesheim statt. Hildegard Höller, Hospizfachkraft und leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Hospizgruppe Ingelheim e.V. und deren stellvertretende Vorsitzende, Dr. Maresa Biesterfeld, führten durch informative 4 Stunden, die für diesen Kurs vorgesehen sind. In dem von dem Schleswiger Palliativmediziner Dr. Claus Bollig entwickelten "Letze-Hilfe-Kurs" lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens mit einfachen Mitteln tun können, ohne Angst haben zu müssen. Der Name der Kurse ist in Anlehnung an die bekannten und etablierten „Erste-Hilfe-Kurse“ entstanden, in denen mit einfachsten Handgriffen selbst der medizinische Laie lernt, segensreich eingreifen zu können. Seit Anfang 2018 bietet auch die Hospizgruppe Ingelheim e.V. diese Kurse an.

Der ganz "natürliche" Umgang mit den Veränderungen alter Menschen oder auch Schwerstkranker, die in absehbarer Zeit sterben werden, ist im Zuge der modernen Gesellschaftsentwicklung verloren gegangen, und das macht Angehörige oft hilflos. Leicht verständlich und praxisorientiert vermittelten die beiden Referentinnen wertvolles Basiswissen. Hildegard Höller erläuterte ganz normale Veränderungen des Körpers und der persönlichen Bedürfnisse eines sterbenden Menschen anschaulich und mit vielen Beispielen aus ihrer über 20-jährigen Erfahrung als Hospizfachschwester. Darüber hinaus gab sie viele praktische Tipps, wie zum Beispiel hinsichtlich einfacher und effektiver Mundpflege. Dr. Maresa Biesterfeld informierte grundlegend über die Wichtigkeit von Patientenverfügungen und dazugehörige Vollmachten sowie über die anfallenden Regularien nach Eintreten des Todes. Sie erläuterte darüber hinaus wichtige Aspekte der Trauer und auch der Möglichkeiten, individuell Abschied gestalten zu können.

Am Ende des Kurses verließen das AWO-Haus dankbare und zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nachhaltig zum Ausdruck brachten, wie wichtig und hilfreich sie diesen Kurs finden. Auch für das kommende Jahr wird die AWO in Kooperation mit der Hospizgruppe Ingelheim e.V. einen erneuten „Letzte-Hilfe-Kurs“ anbieten.


17.10.2019 - Schulprojekt für die weiterführenden Schulen setzt sich durch: Schon zum 5. Mal in Folge „Endlich“ an der IGS in Ingelheim

Das Thema „Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“ ist sicherlich kein leichtes. Dass das Gespräch darüber aber LEBENSwichtig ist und heute nicht mehr selbstverständlich in den Familien geführt wird, zeigt sich in den wiederholten und zunehmenden Anfragen durch Schulen, „Endlich“ als Projektunterricht durchzuführen.

Am 16. und 17. Oktober 2019 führten geschulte Hospizhelferinnen der Hospizgruppe Ingelheim in Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin der Hospiz-Hilfe-Bingen alle 4 Klassen der Jahrgangsstufe 10 der IGS Kurt-Schumacher in Ingelheim durch das Projekt.

Durch verschiedene Selbsterfahrungsübungen, Gesprächsrunden in vertrauter und geschützter Runde, Wissensvermittlung via interaktiver Vorträge, kurze Filmbeiträge sowie intensives, kreatives Gestalten wurde der auf den ersten Blick lange Tag für die Schülerinnen und Schüler abwechslungsreich, informativ und hatte sicherlich den einen oder anderen „Aha“- Effekt.

Höhepunkt des Projekttages und sicherlich größte Herausforderung ist es, die eigene Jenseitsvorstellung in Ton darzustellen: Dabei entstehen Skulpturen, die eindrucksvoll den Glauben an eine Wiedergeburt verkörpern, dem Wunsch Ausdruck verleihen, die liebsten Angehörigen einst wiederzusehen oder aber auch ein großer kunstvoll gefertigter Teller mit Currywurst und Pommes, die es im „Himmel“ doch bitte auch geben möge!

Langweilig wird es auch dem „Endlich-Team“ nicht: Im November wird es ein stundenweisen Projektunterricht bei dem Konfirmanden / -innen der Saal- und Burgkirchengemeinde geben, und für den kommenden Januar sind schon 3 Projekttage mit dem Stefan-George-Gymnasium in Bingen fest ausgemacht.

Wenn Sie mehr über „Endlich“ erfahren wollen, dann können Sie auf unserer Seite „Schulprojekt Endlich“  weiterlesen!

 


17.10.2019 - Großzügige Spende durch die Bläserchöre Ingelheim 

Großzügige Spende durch die Bläserchöre Ingelheim

Die Bläserchöre Ingelheim organisierten anlässlich ihres Jubiläums ein mitreißendes Konzert des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz in der Aula Regia. Bereits dort wurden das Haus St. Martin und die Hospizgruppe Ingelheim vorgestellt, denn der Reinerlös sollte diesen beiden zukommen.

Nun übergaben die Vorsitzenden der Bläserchöre, die Herren Roos und Schnell, je 1.000 € an die Leiterin des Hauses St. Martin, Frau Albrecht, und an den Vorsitzenden der Hospizgruppe Ingelheim, Herrn Dr. Hegemann. Beide nahmen den Scheck mit großer Freude und Dankbarkeit entgegen.

Die Kinder und Jugendlichen des Hauses St. Martin können sich über das eine oder andere Extra freuen, und die Hospizgruppe kann ohnehin ihre für die Patienten und Angehörigen kostenlosen Angebote ganz überwiegend nur aus Spenden finanzieren. Darüber hinaus steht das große Ziel vor Augen: ein stationäres Hospiz in Ingelheim. „Es ist ganz wunderbar, wie in Ingelheim immer wieder an die gedacht wird, die es nicht so leicht haben und Hilfe und Beistand erfahren“, so Dr. Maresa Biesterfeld, stellvertretende Vorsitzende der Hospizgruppe.

07.09.2019 - Die Hospizgruppe Ingelheim e.V. begrüßt ihr 600. Mitglied

600. Mitglied Familie Theuerkauf

Mit großer Freude und einem schönen Blumenstrauß freuten sich Dr. Paul Hegemann (Vorsitzender) und Ute Raab (Vorstandsmitglied), dass sie das 600. Mitglied in der Hospizgruppe Ingelheim e.V. begrüßen konnten.Familie Theuerkauf hatte schon viel Gutes von Freunden über die ambulante palliative Arbeit des Vereins gehört und auch schon positive Berichte über das stationäre Hospiz in Mainz-Drais erfahren. „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit gesehen und geschätzt wird“, so der Vorsitzende Dr. Hegemann. Wir streben an, ein stationäres Hospiz in Ingelheim zu errichten und werden eng mit dem Hospiz in Mainz-Drais zusammenarbeiten. Deshalb freuen wir uns sehr über Mitglieder und Spenden, um unser großes Ziel Wirklichkeit werden zu lassen“.