10.9. /16.9.2017 - Präsent in Ingelheim 

Unser Stand am Landes-Ehrenamtstag (Sonntag, 10.9.) war gut besucht. Auch wenn in der Gartenfeldstraße unser Stand im Schatten lag und der Wind ganz schön pfiff, konnten wir viele Menschen auf unsere Angebote aufmerksam machen. Die Flyer wurden gerne angenommen und manch einer trug sich in die Liste für unsere Betreuungsmappen ein, um noch mehr zu erfahren.

Auch beim Freundschaftsfest am 16.9. waren wir dabei, diesmal in der Binger Straße. Die ersten Stunden wieder im Schatten, aber dann konnten wir uns doch in der Sonne wärmen.

An beiden Tagen war das Hauptthema die Patientenverfügung. „Ach ja, das wollte ich schon immer machen..“ hörten wir oft. Unser kostenloses Beratungsangebot stieß durchaus auf Interesse, zumal andere Stellen dafür durchaus ein nicht unbeträchtliches Honorar verlangen.

Und tatsächlich konnten wir auch einige neue Mitglieder gewinnen.Bei den städtischen Events präsent zu sein, lohnt sich also! (Anne Kleinschnieder)

AZ vom 12.8.2017 - "Der Tod hat für die Ingelheimer Sterbebegleiterin Barbara Ader viele Gesichter" http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/der-tod-hat-fuer-die-ingelheimer-sterbebegleiterin-barbara-ader-viele-gesichter_18103832.htm

23.4.2017

Der Einladung zum öffentlichen Frühstück mit dem türkisch islamischen Kulturverein zum kulturellen Austausch folgten viele.




 

AZ 31.10.2016 - Schwieriges Thema ins Klassenzimmer bringen
Von Beate Schwenk

An der IGS führte die Hospizgruppe Ingelheim jetzt ein Projekt rund um das Thema Trauer und Sterben durch. Foto: Thomas Schmidt

TOD UND TRAUER Hozpizgruppe spricht mit Zehntklässlern der IGS Ingelheim / Positive Resonanz bei den Schülern

INGELHEIM - Es ist kein einfaches Thema für die Jugendlichen. Und doch sind die meisten der Schülerinnen und Schüler interessiert und motiviert bei der Sache. Auch weil das Team der Hospizgruppe den Zehntklässlern das Thema behutsam und sensibel nahe bringt. Es geht um Trauer und Tod, um Sterbebegleitung oder Patientenverfügungen. Fragen, mit denen sich viele erst beschäftigen, wenn sie direkt betroffen sind. Stirbt ein enger Freund, oder wird ein naher Angehöriger zum Pflegefall, dann fehlen oft Kenntnisse über Unterstützungsangebote und Strategien, um die Emotionen zu verarbeiten. In manchen Familien versuchen die Eltern sogar, Trauer und Leid von ihren Kindern fern zu halten. Das aber führt eher dazu, dass Berührungsängste zunehmen.

Projekt mit insgesamt vier Klassen

Die Hospizgruppe Ingelheim geht einen anderen Weg. Für die Arbeit mit Schülern qualifizierte Ehrenamtliche bringen das Thema ins Klassenzimmer, diskutieren mit den jungen Menschen und beantworten Fragen. Neben der Projektwoche für Grundschüler (Hospiz macht Schule) gibt es inzwischen auch ein Angebot für weiterführende Schulen. Der im vergangenen November erstmals an der IGS durchgeführte Projekttag ist auf solch positive Resonanz gestoßen, dass die Hospizgruppe die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder anbietet.

Im letzten November sei das Projekt mit zwei zehnten Klassen und zwei Ehrenamtlichen gestartet worden, sagt Maresa Biesterfeld, die das Projekt der Hospizgruppe koordiniert. In diesem Jahr sind alle vier Klassen der Jahrgangsstufe 10 mit dabei. Das ist möglich, weil nicht nur weitere ehrenamtliche Kräfte der Ingelheimer Hospizgruppe die Schulung absolviert haben, sondern auch weil man mit der Hospizhilfe Bingen kooperiert, die sich mit zwei Fachkräften beteiligt.

Dass das Projekt bei den Zehntklässlern auf Interesse stößt, bestätigen die jungen Leute im Gespräch. „Es ist kein leichtes Thema“, sagt der 16-jährige Tim, „aber es wird gut vermittelt“. Normalerweise gehe man nach Beerdigungen ja schnell wieder zur Tagesordnung über, meint Tim. Hier könne man sich intensiv mit diesen Fragen beschäftigen. „Ich finde es sehr gut, dass uns das Thema nähergebracht wird“, sagt der 15-jährige Enes. „Man lernt etwas fürs Leben.“ Zum Beispiel über Anlaufstellen und Hilfsangebote, über Hospizarbeit, Palliativmedizin oder Vorsorge. „Es kann jeden Tag etwas passieren“, weiß die 15-jährige Estelle. Deshalb habe sie mit ihren Eltern nach dem Projekttag über Vorsorgemöglichkeiten gesprochen. „Sie wollen jetzt eine Patientenverfügung ausfüllen“, stellt die Schülerin zufrieden fest. Für Njomza (15) war es interessant zu erfahren, was Sterbebegleitung genau ist. Zuvor habe sie mit dem Begriff nicht viel anfangen können. Jetzt ist das anders. „Das nimmt die Last von der Familie“, ist die Schülerin überzeugt.

Offener Umgang soll Sorgen und Ängste reduzieren

Vor dem Projekttag war den allermeisten Schülern nicht klar, womit sie konfrontiert werden würden. „Manche hatten auch die Befürchtung, dass sie noch nicht reif genug für das Thema sind“, sagt Maresa Biesterfeld. Die Projektarbeit zeige jedoch, dass die 15- bis 16-Jährigen ganz ähnliche Ängste, Gedanken oder Fragen hätten wie die Erwachsenen.

Der offene Umgang mit dem Thema soll dazu beitragen, Hemmungen, Sorgen und Ängste zu reduzieren.


Oktober 2016: Übergabe der Wohlfühl- und Pflegekoffer an Palliativpflegefachkräfte.







Die Koordinatoren des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe Brigitte Dreher (li vorne) und Torsten Maltri (re außen) überreichen die neu entwickelten „ Wellness & Care Boxen“ an das ambulante Palliativteam

Ende September konnten Brigitte Dreher und Torsten Maltri, Koordinatoren des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, die neu entwickelten und jetzt fertiggestellten „Wellness & Care Boxen“ im Rahmen des monatlich stattfindenden Qualitätszirkels Palliativmedizin den Palliativpflegefachkräften überreichen.

Basierend auf den Erfahrungen auf der Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth und im Umgang mit  Patienten in der Palliativversorgung zu Hause war vor drei Jahren die Idee gereift, zur Betreuung der schwerstkranken Menschen einen Wohlfühl- und Pflegekoffer mit spezieller Ausstattung für das ambulante Palliativteam zu entwickeln. 

Brigitte Dreher erläutert: „Wir möchten eine Förderung des Wohlbefindens und der Entspannung des Patienten im häuslichen Umfeld erreichen. Durch den Einsatz von Aromaölen, Entspannung durch Musik, Möglichkeiten zur besonderen Mundpflege z.B. mit Rosenhonig und vieles mehr  ergänzen wir die bestehende palliative pflegerische und medizinische Therapie. Merklich kommt es bei den Menschen auf ihrem letzten Weg zur Linderung von Symptomen wie z.B. Unruhe, Angst, Übelkeit, Schmerzen, Depression und Erschöpfung.“ 

Im Koffer befinden sich neben diversen Aroma-Ölen, Keramiksteinen als Trägerstoff, Heilwolle, Kompressen, Sprühflaschen, Noppenbällen, div. CDs auch eine Sammlung mit Gebeten, um auf viele Bedürfnisse, auch der Angehörigen, eingehen zu können. Robert Gosenheimer, Ärztlicher Leiter des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, und Dr. med. Matthias Bussmann, Vertreter des Trägers (Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz), freuen sich über die sinnvolle Verwendung der Spendengelder: „Wir bedanken uns sehr herzlich bei den vielen Spendern. Das Geld ist sehr gut mit der Anschaffung der Koffer angelegt.“

Das ambulante Palliativteam hat im Rahmen der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung) den Auftrag übernommen, schwerstkranken Menschen durch Einsatz spezialisierter Medizin und Palliativpflege mit optimaler Schmerztherapie und Symptomkontrolle in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens zu Hause die bestmögliche Lebensqualität zu bieten. Ein ganz wichtiger Baustein in der interdisziplinären Betreuung ist dabei die Qualität der Pflege, denn die Palliativpflegekräfte des Teams sind erste Ansprechpartner und haben einen engen Kontakt zum Patienten. 
(Quelle: Öffentlicher Anzeiger, Bad Kreuznach)

Am 13.7.2016 übergab der Beirat für Migration und Integration, vertreten durch Minas Ioannidis eine Spende über 300,00 Euro an den 1. Vorsitzenden der Hospizgruppe Ingelheim e.V., Dr. Paul Hegemann.

"Reden über den Tod" - Beitrag aus der SWR Landesschau Rheinland Pfalz vom 2.2.2016

AZ 25.1.2016 - "Endlich. Umgang mit Sterben, Tod und Trauer" in Ingelheim will jungen Menschen Ängste nehmen

mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/special/leser-helfen/ingelheim/hospiz-macht-schule-in-ingelheim-will-jungen-menschen-aengste-nehmen_16579335.htm

AZ 16.1.2016 - Bis zum heutigen Tag ehrenamtlich aktiv - Antonie zu Eulenburg ist Gründungsmitglied der Hospizgruppe Ingelheim

AZ 31.12.2015 - Ingelheimer Hospizgruppe hilft bei der Patientenverfügung
mehr unter: 
http://www.allgemeine-zeitung.de/special/leser-helfen/ingelheim/ingelheimer-hospizgruppe-hilft-bei-der-patientenverfuegung_16509188.htm

AZ 19.12.2015 - Helfer für Körper und Seele - Intensive Versorgung und Begleitung von Patienten / Spenden für einen Dienstwagen
mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/helfer-fuer-koerper-und-seele_16482164.htm

17.12.2015 - 
Neue Sterbebegleiter für die Hospizgruppe 

Das Team der ehrenamtlichen Sterbebegleitung der Hospizgruppe Ingelheim e.V. hat Verstärkung bekommen. Sechs neue Ehrenamtliche haben ihre Ausbildung abgeschlossen. Mehrere Wochenendseminare und ein Praktikum haben sie absolviert, um mit Herz und Verstand Menschen im letzten Lebensabschnitt beizustehen. Im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier erhielten sie ihre Urkunden vom Vorsitzenden Dr. Paul Hegemann.

(von links: Christiane Selke, Adoracion Martinez-Breivogel, Martina Börner, Renate Peukert, Andrea Piée, Dr. Hegemann)

Der Bedarf am kostenlosen Angebot der Hospizgruppe steigt stetig; allein im Jahr 2015 wurden 108 Patientinnen und Patienten von den Palliativschwestern und den Ehrenamtlichen begleitet.
Für die Trauernden gibt es das Café „Oase“ (Termine siehe "Unsere Angebote") mit Zeit zum Reden und Besinnen.
(Text: Anne Kleinschnieder, Bild: privat)

AZ 5.12.2015 - Wenn der Tod vor der Tür steht - Hospizgruppe Ingelheim geht individuell auf Bedürfnisse Sterbender und ihrer Angehörigen ein
mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/wenn-der-tod-vor-der-tuer-steht_16440143.htm

AZ 28.11.2015 - Mit Spendenaktion wird ein Dienstfahrzeug für die Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins finanziert
mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/sterbende-bis-zum-tor-begleiten_16419451.htm

AZ 21.11.2015 - Leser helfen: Ingelheimer Hospizgruppe bietet vielfältige Unterstützung an
mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/leser-helfen-ingelheimer-hospizgruppe-bietet-vielfaeltige-unterstuetzung-an_16398847.htm

AZ 9.11.2015 - Ingelheimer Grundschüler befassen sich mit dem Thema Tod
lesen Sie mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/ingelheimer-grundschueler-befassen-sich-mit-dem-thema-tod_16360886.htm


AZ 14.4.2015 - Hegemann führt Hospizgruppe
mehr unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/hegemann-fuehrt-hospizgruppe_15182780.htm

Aktion Allgemeine Zeitung Leser helfen
mehr unter: 
http://www.allgemeine-zeitung.de/special/leser-helfen/ingelheim/index.htm